Hotel Altes Landhaus - Zimmerreservierung
Altes Landhaus Lingen
 
Hotel Altes Landhaus

Geschichte des Hotels

Hotel Lingen

Altes Landhaus
Lindenstraße 45 in Lingen

Nach dem Ausbau der Straße Lingen-Nordhorn und dem Bau der ersten Emsbrücke in Lingen (1822-24) entstanden entlang der Lindenstraße im Bereich „zwischen den Brücken“ (über den „Emskanals“ und über die Ems) eine Reihe von stattlichen Neubauten.
Hierzu gehörten u.a. das Haus Langen (heute Zufahrt Kirmesplatz), der frühere Gasthof „Lindenhof“ (gegenüber der Einmündung der Gelgöskenstiege) und schließlich das heutige „Altes Landhaus“.
Alle diese Häuser wurden in der Zeit zwischen 1830 und 1850 als große, langgestreckte Backsteinbauten im Stil des Klassizismus errichtet. Ähnliche Gebäude entstanden damals auch entlang der Georgstraße (Polizeigebäude, Altes Forsthaus, Haus Hartdegen usw.).

Das „Alte Landhaus“ wurde im Jahre 1840 erbaut. Es bestand aus einem traufenständigen Wohnhaus an der Straße und einer angebauten Scheune auf dem Rückgrundstück.
Den schönen Giebelausbau zur Straße mit den Rundbogenfenstern und dem kleinen Balkon gab es damals noch nicht, dieser wurde erst um 1870 bei einem Umbau hinzugefügt.

Das Haus war zu seiner Bauzeit als Backsteinbau mit klassizistischen Rechteckfenstern äußerlich eher schlicht gehalten. Durch die Haustür kam man in eine große, hohe Diele mit einem Sandsteinfußboden. Sie bildete den zentralen Raum des Hauses. Dahinter schloss sich rückwärtig eine unterkellerte Upkammer an. Linkerhand gelangte man in die hofseitige Küche. Dort befand sich bis in die 1980er Jahre eine Wandkamin für ein Herdfeuer, der aber schon lange nicht mehr in Betrieb war. Die Kaminwand war unten mit Sandsteinen und darüber mit weißen Fliesen verkleidet. Die Kaminsteine zeigten die eingemeißelten Initialen der Bauherren IWK und MSK sowie das Baujahr des Hauses „1840“. Diese Kaminsteine sind beim späteren Umbau des Hauses leider verschwunden.

Die Initialen an der Kaminwand nennen die Namen der Bauherrn des Hauses. Das waren der Lingener Steuereinnehmers Johann Wilhelm Kappe und und seine Frau Maria Sophia Koke. Sie wurde 1796 als Tochter des damaligen Lingener Fährpächters Johann Andreas Koke und seiner Frau Anna Drees geboren und heiratete 1819 Johann Wilhelm Kappe. Dieser wohnte mit seiner Familie zunächst als Zolleinnehmer in Lohne, war später Steuereinnehmer in Lingen und schließlich bei der Kreis-Kasse beschäftigt.

Der älteste Sohn der Eheleute Kappe-Koke, Johann Andreas Kappe (geb. 1820), wurde Kornhändler. Er war wohl verantwortlich für den Umbau des Hauses in der Zeit um 1870. Zur Straßenseite hin entstand damals der schöne Giebelausbau mit den Rundbogenfenstern sowie dem gusseisernen Balkongitter. Auch der Ostgiebel erhielt damals eine neue Gestaltung mit Rundbogenfenstern und einem vorgebauten hölzernen Wintergarten.
Das Innere des Hauses erhielt bei diesem Umbau eine veränderte Raumaufteilung und das rückwärtig angebaute Wirtschaftsgebäude wurde erheblich erweitert.
Später gelangte das Haus in den Besitz der Familie Gödecke und kam dann an die Familie Quelle.

Das Haus war früher kein Gasthaus, sondern ein Wohnhaus mit rückwärtig angebauter Scheune für einen Landhandel.

Der Name „Altes Landhaus“ erinnert an den früheren Lage das Hauses in der offenen Landschaft „zwischen den Brücken“ von Ems und Kanal.

 
Altes Landhaus Lingen
Das Hotel Altes Landhaus ist weniger als 5 Gehminuten von der EMSLANDARENA entfernt

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Altes Landhaus Hotel, Restaurant, Biergarten
Lindenstraße 45, 49808 Lingen
Telefon:  (0591) 80 40 90
Telefax:  (0591) 591 34
Email: info@alteslandhaus.de

 

 

 

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